BMBF Homepage Nanode 2006 Homepage
 
Hauptmenü
Ankuendigung
Programm
Branchendialoge
Veranstaltungsort
Kontakt
Vorgaengerveranstaltungen
Weblinks
Impressum
Disclaimer
Chemie PDF Drucken E-Mail

Moderator: Dr. Johannes Averdung

Degussa AG

Marl

In dem Branchendialog Chemie soll diskutiert werden wie das Potenzial der Nanotechnologie für deutsche Chemieunternehmen und Forschungseinrichtungen mit Hilfe des BMBF verstärkt erschlossen und zielstrebig in Produkte umgesetzt werden kann. Dabei sollen mögliche Probleme, deren Lösungsmöglichkeiten, sich anbietende Strategien zum Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft sowie die strategische Ausrichtung der chemierelevanten Förderaktivitäten des BMBF diskutiert werden.

Für die Diskussion sind vom BMBF die folgenden drei Leitfragen vorgegeben:

Wie kann in der Chemiebranche eine Kohärenz von Förderstrategie und Marktstrategie erreicht werden?

-Was sind die interessanten Märkte, die sich für die Nanotechnologie in der Chemie eröffnen?
-Gibt es Forschungsfelder für Anwendungen der Nanotechnologie in der Chemie, die besonders forschungswürdig sind?

Wie lässt sich eine geschlossene Kooperation entlang der Wertschöpfungskette realisieren?

Welche innovationsunterstützenden Maßnahmen sind von Interesse?

Drei Impulsvorträge von Herrn Dr. Elmar Kessenich (BASF AG), Herrn Dr. Heinz Mustroph (FEW Chemicals GmbH) und Herrn Prof. Dr. Ralf Riedel (TU Darmstadt) werden in die Thematik einführen. Ziel der Diskussion ist es, alle Ideen und Meinungen der Workshopteilnehmer zu diesen Leitfragen aufzunehmen.

Die Chemie besitzt für die Nanotechnologie eine Schlüsselstellung. Chemische Lösungsansätze bieten zunehmend die Grundlage für Innovationen in vielen gesellschaftlich relevanten Bereichen wie zum Beispiel Mobilität, Energie, Gesundheit, Kommunikation, Sicherheit und Umwelt. In Deutschland gehört die Chemieindustrie zu den vier wichtigsten Industriezweigen. Da Materialinnovationen einen wesentlichen Treiber für den technologischen Fortschritt und neue Produkte auch in vielen anderen Industriebranchen darstellen, übt die Chemieindustrie eine große volkswirtschaftliche Hebelwirkung aus und besitzt somit eine außerordentliche Bedeutung als Innovationsmotor für viele Branchen. Zudem ist Deutschland einer der wichtigsten FuE-Standorte der chemischen Industrie weltweit und der wichtigste in Europa.

Die Nanotechnologie wird in Zukunft eine wachsende Bedeutung in der chemischen Industrie spielen. In einigen Teilbereichen ist die Anwendung von Nanomaterialien schon lange etabliert, zum Beispiel bei Industrierußen, Pigmenten, Polymerdispersionen und Kolloiden; in vielen anderen Bereichen wie zum Beispiel der Elektronik und Gesundheit wird sich das große wirtschaftliche Potenzial der chemischen Nanotechnologie erst in den kommenden Jahren entfalten.

Das BMBF fördert die Forschung im Bereich Chemie insbesondere mit den Leitinnovationen NanoChem, NanoMobil und NanoChance. Es werden neue Nanomaterialien für innovative Anwendungen entwickelt und auch unter sicherheitsrelevanten Aspekten untersucht. Um ungewollte Nebenwirkungen und damit verbundene mögliche Risiken bei der Verwendung von Nanomaterialien für Verbraucher, Produktionsbeteiligte und Umwelt möglichst frühzeitig zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen zu können, betreibt die Bundesregierung eine intensive Begleitforschung.

Vertreterin der Projektträger:

Dr. Eva Gerhard-Abozari
Projektträger Jülich

 

Nanotechnologie-Anwendungen in der Chemie; Quellen: Degussa AG, Bayer AG, BASF AG, Institut für Physikalische Chemie, Universität Hamburg

 

Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können